- A = Anfangspunkt
- i = Das Geißenklösterle lieferte aufsehenerregende Funde aus dem Aurignacien und Gravettien (35000 – 20000 Jahre v.Chr.), z.B. die älteste bekannte Menschendarstellung. Näheres zum Geißenklösterle erfahren Sie im urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren.
- i = Der Sirgenstein (Sirgrenenstein), auf dem einst ein kleiner Wachturm stand, hat eine Hallenhöhle mit zwei runden Öffnungen. 1488 erstmals beschrieben. 1906 erste Ausgrabungen durch R.R Schmidt. Für die Frühgeschichtsforschung bedeutende Funde aus der Altsteinzeit (Mousterien bis Magdalenien).
- i = Der Hohle Fels, eine der größten Hallenhöhlen (500 qm) der schwäbischen Alb, war eine altsteinzeitliche Wohnhöhle mit bedeutenden Funden. 1870 Ausgrabungen durch O. Fraas und J. Hartmann (Schmalklingenkultur, Höhlenbären, Mammut, Rentier, Wildpferd u.a.). Neueste Ausgrabungen der Universität Tübingen brachten weitere bemerkenswerte Funde („Venus von Schelklingen“ – 35000 Jahre alt). Überwinterungsquartier für Fledermäuse. Geöffnet Mai bis Oktober.
- i = Das Städtchen Schelklingen hat Reihengräber aus der Merowingerzeit, wurde aber erst 1127 urkundlich erwähnt. Es ist seit dem 13. Jh. im Besitz der Grafen von Berg, seit 1343 österreichisch, 1805 württembergisch. Sehenswert ist im Friedhof die Kapelle St. Afra vom Anfang des 14. Jh. mit Fresken aus dieser Zeit. Die Burg Hohenschelklingen wurde 1127 ersmals urkundlich erwähnt. Von der Burganlage ist noch der fünfgeschossige romanische Bergfried erhalten. Der Turm ist von April bis September an jedem 1. und 3. Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Besuch des ehemaligen Benediktinerklosters Urspring mit Urspring und Aachtopf hinter dem Lützelberg (Umlaufberg der Urdonau) ist empfehlenswert.
- E = Endpunkt


