Frühlingswald und Jungviehweide – vom Riedental nach Sotzenhausen

Bei wolkenlosem Himmel begaben sich 27 ! Wanderer, darunter 13 Gäste auf die Suche nach den ersten Märzenbechern. Start war am Parkplatz des Schäferhundevereins im Riedental. Am Nägelesfelsen grüßten schon die ersten grün-weißen Teppiche am Waldboden. Auf dem Weiterweg nach Sotzenhausen waren die Hänge dicht bestückt mit den Frühlingsboten und  schöne Kelchbecherlinge leuchteten rot am Boden.

Beim Quellbiotop vor Sotzenhausen wurde der Brunnentrog der ehemaligen Jungviehweide des Blaubeurer Fleckviehzuchtverbandes besichtigt. Die Weidefläche selbst ist inzwischen dem Gesteinsabbau des Steinbruches Vohenbronnen zum Opfer gefallen. Wanderführerin Gerburg Buck gab einen kleinen Abriss der 40jährigen Geschichte dieser Gemeinschaftsweide für Jungrinder und Fohlen.

Die Wohnsiedlung Sotzenhausen ist über 1250 Jahre alt und damit eine der ältesten Siedlungen, und auch die kleinste im Alb-Donau-Kreis.

Danach konnten die Wanderer über den Steinbruch hinweg nach Süden in die Ferne schauen bis zum Liebherr Kranenwerk. Der Bussen blieb leider im Dunst verborgen. Auf angenehmem Waldweg ging es über den Hilzberg zurück zum Parkplatz. Danach kehrte die fröhliche Wandergesellschaft in Pappelau in der Sonne zu Kaffee, Kuchen und Vesper ein.

GB