Zertifizierte Radwanderführerin

Mit Christa Loser haben wir eine zertifizierte Radwanderführerin unter uns. Sie hat für den Schwäbischen Albverein den „Grundlehrgang Radwandern“ bei der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg in Weil der Stadt erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang fand vom 17. bis 19. Oktober 2025 statt. Vielen herzlichen Dank für das Engagement, die eingebrachte Zeit und die Bereicherung für unsere Ortsgruppe!

Die erste Radtour wird Frau Loser mit der Frauengruppe am 18. Juni 2026 unternehmen: „Radwandern-Radl-Spaß aufs Hochsträß“. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen viel Spaß am Mitradeln und natürlich unserer neuen Radwanderführerin viel Freude am Anwenden des Gelernten!

Zertifizierte DWV-Wanderführer

Ulrike und Gerhard Müller haben die Wanderführerprüfung beim Deutschen Wanderverband (DWV) erfolgreich absolviert und sind jetzt zertifizierte DWV-Wanderführer. Die Inhalte der Ausbildung reichen von Themen wie Kommunikation und Kartenkunde bis hin zu Landschaftsgeschichte und Naturpädagogik.

Wir freuen uns sehr, dass sich die beiden so engagieren und unsere Ortsgruppe nun mit ihrem neu dazu gewonnenen Wissen bereichern. Vielen herzlichen Dank für die vielen Stunden des Lernens, ganz herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung und viel Freude beim praktischen Anwenden an unseren Veranstaltungen!

Kloster Heiligkreuztal und Adventsmarkt im Backdorf

In der Nacht hatte es gefroren und geschneit. Daher waren die 30 Frauen der Frauengruppe des SAV froh, dass man sich einem Busunternehmen angeschlossen hatte, der das gleiche Angebot im Programm hatte wie der Albverein. Für etwas Verwirrung sorgte die Sitzplatznummerierung, die so vorab nicht abgesprochen war. Aber später konnte das Problem wohl untereinander geregelt werden. Das Kloster in Heiligkreuztal war der erste Anlaufpunkt. Leider war die Klosterkirche gerade eingerüstet wegen Renovierungsarbeiten, aber die 1,5 stündige Führung mit Einblick in die Klosterkirche, die Nonnenempore, den Klostergarten, den Kreuzgang und den Kapitelsaal war umso interessanter.

Bereits 1227 lassen sich Beginen aus Altheim in „Wazzerhaf“ nieder. Im Jahr 1231 erhält das nach einer Kreuzreliquie benannte „Heiligkreuztal“ päpstliches Schutzprivileg. Ein ehemaliges Lehensgut konnte käuflich erworben werden – auch durch die starke finanzielle Zuwendung des Grafen Egon von Grüningen-Landau und seiner Schwester Hailwilgilde. Sie wurde die erste Äbtissin des Klosters. 1233 werden die Nonnen zu Heiligkreuztal in den Zisterzienserorden aufgenommen. Vor allem Töchter aus Adelsfamilien wurden dort aufgenommen und das Kloster blühte durch bedeutende Schenkungen auf. Die 1256 geweihte Klosterkirche wurde von 1315 – 1319 zu einer hochgotischen Klosterkirche ausgebaut. Die 1521 zur Äbtissin gewählte Veronika von Rietheim setzte die begonnen Renovierungen des Kosters fort. Das Münster erhielt 1532 ein Gewölbe und das Refektorium, Kapitelsaal und Kreuzgang wurden mit einem Netzgewölbe versehen. Für die Ausmalung wurde der Meister von Meßkirch beauftragt. Die Gemälde sind alle im Original erhalten. Das Kloster wurde mehrmals geplündert und 1806 schließlich aufgelöst. 1972 wurde die zerfallene Klosteranlage durch die Stefanus-Gemeinschaft zu einer Bildungs- und Begegnungsstätte ausgebaut.

Nach der Führung ging es zum Adventsmarkt ins Backdorf und bei Dinette, Bauernschmaus oder Kuchen konnte man sich zunächst etwas stärken. Der sonst kleine aber erlesene Adventsmarkt hatte sich auch in diesem Jahr bis auf die Parkplätze der Firma Häussler ausgedehnt. Das Traditionsunternehmen stellt Steinbacköfen her und bietet alles was das Bäckerherz begehrt. Es gab Life-Vorführungen zum Backen von Hefe-Nikoläusen, Zimtsternen, Spekulatius, Elisenlebkuchen und sogar die Zubereitung eines stimmungsvollen Weihnachtsmenüs. In einem Zelt gab es Fachvorträge über z.B. die Herstellung von Sauerteigen, Nudeln und Christstollen, sowie die richtige Anheizung eines Holzbackofens. Es herrschte überall so großer Andrang, dass sich die Frauen bald im Gewusel verloren hatten. Auf dem Rückweg zum Bus traf man jedoch einige wieder im kleinen aber nett sortierten Klosterladen. Um 16 Uhr ging es im warmen Bus wieder nach Hause.

SK

 

 

Nach Wildes Ried über Skulpturenfeld

16. November 2025

Auf dem Tagesprogramm an diesem wolkenverhangenen Herbstsonntag im November steht „Nach Wildes Ried über Skulpturenfeld“ im oberschwäbischen Oggelshausen. Wanderführerin Tatiana Braun empfängt die 16-köpfige Wandergruppe aus Blaubeuren auf dem großflächigen Friedhofsparkplatz und entführt sie alsbald durch den kleinen Ort in eine leichthügelige Landschaft mit einem weiten Blick in die Bad Buchauer Moorlandschaft und auf den Bussen in der Ferne. Schon bald stehen alle vor der ersten Skulptur mit dem Titel „Gitter V“ des deutschen Bildhauers Hans-Michael Franke aus Sinsheim, die wie ein vergessenes Abrissteil eines Hauses am Wegesrand liegt und teilweise von Gras überwuchert ist.

Doch schon lockt in kurzer Entfernung ein hoch aufragender Felsblock, wo sich einige die Frage stellen, wer dieses tonnenschwere Stück wohl in diese Landschaft gestellt hat. Neugierig wird der behauene Fels betastet und umrundet. Es ist einige der wenigen Plastiken, an denen ein Schild auf Künstler und Titel hinweist. Uli Gsell aus Ostfildern/Stuttgart hat hier sein Werk „Vom Morgen bis zum Abend“ in den  Jura-Kalkblock geschlagen. Durch ein Guckloch,  das je nach Jahreszeit sicherlich sehr unterschiedliche Ausblicke bietet, blicken die Wanderer in gegensätzliche Richtungen. Dann tauchen weitere schwergewichtige Plastiken auf, die in zwei Symposien (1969 und 2000) von über zwei Dutzend internationaler Künstler geschaffen wurden. Die meisten haben keinen Titel, bestechen aber mit Größe und Form, mit der sie von den Künstlern nach ihren individuellen Vorstellungen bearbeitet wurden. Die tonnenschweren rohen Steinklötze waren einst von einer Stuttgarter Firma nach Oggelshausen gebracht worden.  Obwohl erst vor einigen Jahrzehnten geschaffen, wirken die steinernen Riesen wie aus einer vergangenen Epoche, vergleichbar mit den steinernen Menhiren in der Bretagne. Genauso rätselhaft und beeindruckend.

Die Skulpturen sind entlang einer rund vier Kilometer langen Strecke verteilt und reichen für die wanderhungrigen Albvereinler natürlich als Tagesetappe nicht aus. Tatiana führt sie daher nach einem Picknick noch tiefer durch die oberschwäbische Moorlandschaft. Verwelktes Riedgras, weiße Birken, frisch gefurchte Moorgräben zieren die Wege. Mit schwarzem Moorboden und blanken Wurzeln sorgen riesige Baumscheiben umgefallener Fichten für Aufregung. Es sind keine Steinskulpturen, sondern  von der Natur geschaffene Gebilde, die wie märchenhafte Kunstwerke aus der Moorlandschaft ragen.

Schon bald führt der Weg über einen schmalen Holzsteg zu den Überresten der Siedlung Forschner (Name des Entdeckers aus Biberach), einem Anfang der 1990er Jahre ausgegrabenen bronzezeitlichen Fundplatz mit Pfahlbauten, heute Unesco-Welkulturerbe. Einbäume und hier gefundene Töpferwaren sind im Federseemuseum in Bad Buchau zu finden. Von einem kleinen Aussichtsturm sind Oggelshausen und Bad Buchau in der Ferne zu sehen.

Dann, kurz vor Oggelshausen, die Gruppe ist etwas zerfleddert unterwegs, biegt eine kleine Schar noch zu einer in einer Moorwiese liegenden Skulptur ab, die den Titel „Federseeschale“ trägt,  geschaffen von Gerold Jäggle aus Ertingen.  Regenwasser hat sich in ihrer Mitte angesammelt, kleine Steinbrocken liegen im Wasser. Flugs greifen einige nach den Steinen und klopfen spontan auf die dickwandige Schale, die überraschend klangvolle Töne von sich gibt.

Die rund 11,5  Kilometer lange Wanderung schließt mit einer Einkehr im Dorfgasthaus Löwen, wo sich während den Symposien auch die Künstler getroffen hatten.

HK

 

Neues Vorstandsteam gewählt

Die Ortsgruppe Blaubeuren des Schwäbischen Albvereins wird jetzt von einem fünfköpfigen Team geführt. Bei der Hauptversammlung im März hatte Gerburg Buck nach acht Jahren nicht mehr als Vorsitzende kandidiert, auch die beiden Stellvertreter Heidi Kley und Wolfgang Spengler waren nicht mehr angetreten. Nun werden die Aufgaben an der Spitze des rund 240 Mitglieder zählenden Vereins auf mehr Schultern verteilt. Nach einer von Vereinsmitglied Georg Hiller ausgearbeiteten Satzungsänderung und Geschäftsverteilung wählten die Mitglieder bei der gut besuchten außerordentlichen Versammlung im Vortragssaal der Stadthalle fünf Vorstandsmitglieder: Dr. Rainer Wetzler als Teamsprecher, Heidi Kley für die Mitgliederbetreuung, Ulrike Müller für den Bereich Wandern und Kultur, Dr. Wolfgang Wohnhas für Naturschutz und Wege, Dr. Gerburg Buck für Familienarbeit, Vereinsräume und Weidacher Hütte. Sie werden unterstützt von Fachwarten. Als neue Beisitzer wurden Dagmar Seibl, Wolfgang Spengler und Michael Kronenthaler gewählt. Georg Hiller berichtete von harmonischen Sitzungen eines Arbeitskreises, der die Vorschläge zur Strukturveränderung begleitete. „Mir gefällt der Teamgedanke“, sagte der neue Vorstandssprecher Rainer Wetzler, der auch im Beruf und als Hobby-Musiker auf Teamarbeit setzt. Der 64-Jährige ist Leiter der Urspringschule in Schelklingen. Wetzler und der frühere langjährige Vorsitzende Wolfgang Dreher bedankten sich bei Gerburg Buck für ihre von großem Einsatz geprägte Tätigkeit als Vorsitzende des Blaubeurer Albvereins.

Das Vorstandsteam des Albvereins Blaubeuren (von links): Ulrike Müller, Rainer Wetzler, Wolfgang Wohnhas, Heidi Kley und Gerburg Buck
Das Vorstandsteam des Albvereins Blaubeuren (von links): Ulrike Müller, Rainer Wetzler, Wolfgang Wohnhas, Heidi Kley und Gerburg Buck

Text/Foto: Joachim Striebel

Wanderung auf dem HW2 von Albeck nach Ulm

Nach der Fahrt mit Auto und Bus nach Albeck starteten 6 Wanderer bei herrlichstem Herbstwetter mit ordentlichem Wind zur nächsten Etappe auf dem HW2. Zu Beginn gab es Wissenswertes über Robert Bosch, der 1861 in Albeck geboren wurde. Dann gings weiter über Wiesen und Felder bis man einen tollen Weitblick in alle Richtungen hatte. Am Tag zuvor hätte man noch die Kühltürme von Gundremmingen gesehen, die da gesprengt wurden. Die nächste Sehenswürdigkeit war die Klosterkirche Oberelchingen. Nach einer kurzen Rast und Besichtigung gings weiter über den Kugelberg nach Thalfingen, wo wir am Brunnen bei der Kirche unsere Mittagsrast machten und für später kreativ wurden (wir bastelten Papierflieger). Durch den herrlichen Herbstwald der Böfinger Halde wanderten wir zur Donau und an dieser entlang bis zum Berblingerturm. Diesen bestiegen wir und testeten, ob unsere Papierflieger den Weg über die Donau schafften. Es ging ihnen leider so wie Albrecht Ludwig Berblinger: Sie stürzten in die Donau, auf die Terrasse des Bootshauses oder ins Gebüsch. Nach 18,4 km Wanderstrecke und 4,5 Stunden reiner Wanderzeit freuten wir uns über ein leckeres Essen im Zunfthaus der Schiffsleute.

UM

Schelklinger Berg und Schmiechener See

Es war ein richtiger Novembertag, der letzte Wandertag der Senioren mit Anton und Renate Rommel. Den ganzen Vormittag schüttete es ohne Pause, aber pünktlich zum Start legte der Regen eine Pause ein. 11 Wanderer und Wanderinnen zogen trockenen Fußes hinauf zum Schelklinger Berg. Da dies kein Albvereins-Wanderweg ist, war den meisten dieser Berg völlig unbekannt und daher interessant. Nach der Überquerung hatte man einen wunderschönen Blick über den Schmiechener See. Am großen Feldkreuz vorbei, erreichte man schließlich die Aussichtsplattform. Leider waren keine Wasservögel zu sehen und langsam fing es wieder an zu nieseln. Der See wurde dennoch umrundet und zum Schluss waren Regenjacken und Schirme völlig nass. So war dann jeder froh, als man nach 3 Stunden Wanderung in Schelklingen einkehrte und sich einen warmen Kaffee, Kuchen oder etwas Deftiges gönnen konnte.

SK

Viele helfende Hände

Bei unserem diesjährigen Landschaftspflegetag auf der Sotzenhauser Heide, am Samstag, 18.10.2025, haben insgesamt 28 freiwillige Helferinnen und Helfer teilgenommen und geschafft. Neben 17 Vereinsmitgliedern waren auch 11 Jugendliche  von der Blautopfschule und der Urspringschule im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, darunter auch zwei nette Jungs aus der Ukraine, mit von der Partie.

Das hat nicht nur den Altersdurchschnitt  der Mitwirkenden erheblich gesenkt, sondern auch der allgemeinen Motivation gutgetan. Die Jugendlichen haben mit großem Eifer beim Zusammenrechen des Mähguts und beim Abtransport des sperrigen Astwerks mittels Plane mitgeschafft. Zuvor hatten sie bei einer Kurzführung Informationen über die Bedeutung derartiger Landschaftspflegearbeiten sowie die seltene Pflanzen- und Tierwelt der Sotzenhauser Heide erhalten. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Schulklassen und Jugendlichen soll die Zusammenarbeit mit Schulen aus der Umgebung auch zukünftig fortgeführt werden. Dies auch um die jüngere Generation für Natur und Heimat zu interessieren.

Durch die Mithilfe so vieler Hände konnten alle geplanten Arbeiten bereits am späten Vormittag erfolgreich abgeschlossen werden. Nach getaner Arbeit gab’s, wie sich das gehört, ein zünftiges Vesper, für das Heidi Kley wieder bestens gesorgt hatte. Anschließend konnten alle gestärkt und zufrieden das bevorstehende Wochenende antreten.

Für die freundliche Unterstützung der Aktion möchten wir uns bei Hans Autenrieth und dem Bauhof der Stadt bedanken.

WW

Meteorkrater in Steinheim

Mit Bahn und Bus ging‘s bei der letzten Frauenunternehmung nach Heidenheim und weiter nach Steinheim. Von dort wanderten die 13 Teilnehmerinnen hinauf zum Burgstall, einer ehemaligen mittelalterlichen Befestigung, und hatten einen grandiosen Blick auf das Steinheimer Becken und Sontheim. Die Burg lag auf dem Kraterrand, der aus geschichtetem Kalkstein besteht. Die Stoßwelle beim Einschlag des Meteoriten vor 15 Mio Jahren hat ihn in Schollen zerlegt und aus dem Inneren des Kraters an den Kraterrand geschoben. Weiter ging es auf dem „Hohen Beet“. Hier durchbrach einst der Wentalfluss den aus Trümmermassen bestehenden Rand des Steinheimer Beckens.

Im Ried wurde dann erst mal eine Mittagspause unter den bunten Herbstbäumen mit gemütlichen Bänken gemacht, bevor es wieder hinauf ins Knillwäldchen ging. In diesem kleinen Hütewald wurden in der Mitte des 20. Jahrhunderts „Regenbogenschüsselchen“ gefunden. Diese ersten mitteleuropäischen Münzen wurden so genannt, weil ein Bauer sie nach einem Regenguss auf seinem Acker fand, dort wo der Regenbogen seinen Acker berührt hatte.

Durch das Ried ging es dann hinüber zum Klosterberg, dem Zentralhügel des Kraters, der durch die Auftürmung von Gesteinsschollen aus einer Tiefe von rund 380 m entstand, als der Meteorit damals einschlug. Hier erfreute eine Gruppe von Island-Pferden die Wanderinnen. Gerne wurden die letzten Apfelschnitze mit den zutraulichen Pferden geteilt. Ein Schäfer hatte seine Herde auf die Wiesen des Zentralhügels geführt und bot ein Bild der „Idylle pur“.

Den „Steinhirt“ zierte einst ein Kranz von Algenkalkfelsen. Heute erinnert dort noch der 8 m hohe Wäldlesfelsen in seiner ursprünglichen Riffgestalt daran. Zu verdanken ist dies Ludwig Schäffer, der ihn vor dem verschottern gerettet hat. Er und seine Schwester sind neben dem Felsen begraben worden.

Zurück in Sontheim besuchten die Frauen noch das Meteorkrater-Museum, das sehr interessant war und mit einem 20minütigen Film über die Entstehung des Kraters aufklärte. Zudem wurden alle Funde aus dem Steinheimer Becken von Mastodonten, Schnappschildkröten und Nashornarten gezeigt.

Um einiges Wissen und schönen Eindrücken reicher, ging es mit Bus und Bahn zurück in die Heimat.

SK

Kürbisausstellung in Ludwigsburg

Zum Besuch der Kürbisausstellung in Ludwigsburg haben sich der Schwäbische Albverein und die Naturfreunde zusammengefunden. 25 Leute fuhren ab Merklingen mit der Bahn zum blühenden Barock nach Ludwigsburg. Leider hatte die Bahn gleich eine Verspätung von 20 Minuten. Aber das schöne Wetter brachte trotzdem gute Laune und der Spaziergang durch Ludwigsburg wurde von Hans Ritter mit Wissenswertem bereichert. Nach kurzem Anstehen an der Kasse (der Andrang war an diesem Tag groß) konnten die Kunstwerke aus Kürbis, die vielen Köstlichkeiten aus Kürbis, sowie die blühenden Rabatten des Schlossparks begutachtet und genossen werden. Besonders die Ausstellung der verschiedenen Kürbissorten, aufgereiht in großen Regalen war beeindruckend. Eine Kürbisschnitzerin begeisterte mit ihren fantastischen Kürbiswesen.

Nach knapp 2 Stunden ging es dann weiter zum Schloss Favorite und zum Schloss Monrepos. Das Jagd- und Lustschloss Favorite (Liebling) ließ der Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg zwischen 1717 und 1723 erbauen. Es ist über eine Allee mit dem Residenzschloss Ludwigsburg verbunden und sollte Blickfang und Aussichtspunkt gleichermaßen sein. Wieland Backes moderierte hier seine Sendung „Nachtcafé“. Der Park, den das Schloss umgibt ist heute ein Naherholungsgebiet erster Güte, mit mächtigen Baumriesen und freilaufenden Damhirschen, Axishirschen und Muffelwild.

Das Schloss Monrepos (meine Ruhe, meine Erholung) war zunächst ein achteckiger Pavillon, das Seehäuslein, das Herzog Eberhard Ludwig 1714 errichten ließ. Unter Herzog Carl Eugen wurde das gesamte Gelände in barocken Formen gestaltet. Heute wird das Schloss für besondere Anlässe vermietet

Im Biergarten des Schlossparks gab es dann Kaffee und Kuchen, oder auch Currywurst und Wein, bevor es mit der Bahn wieder Richtung Heimat ging.

SK