Blühende Schlehen, Vogelkirsche, Weißdorn und Holunder begleiteten die 18 Wanderer am Mittwoch, 22. April auf ihrer Rundwanderung vom Parkplatz Pfronstetten. Wanderführer Anton Rommel führte uns durch seine alte Heimatgegend bei Ingstetten. Zunächst ging es in das schattige Bärental, um danach auf schmalen Pfaden entlang des Schmiechtals auf die sonnigen Gundershofer Felder zu gelangen, die nicht im Tal, sondern oben auf der Alb sind. Dort war die wechselvolle Geschichte der Herrschaft von Justingen ein Thema. Sogar Ingstetten hatte früher einen Ortsadel, der aber im 14. Jahrhundert aus den Überlieferungen verschwand. Die Wanderer erfuhren auch etwas über die Zeit, als die katholischen Kirchgänger sonntags von Ingstetten nach Gundershofen ins Schmiechtal wandern mussten, weil es in Ingstetten keine katholische Kirche gab. Außerdem erhielten wir Einblicke in die Wasserversorgung auf der Alb, als das Wasser mit Pferdefuhrwerken von Hütten auf die Alb transportiert und dort teuer verkauft wurde. Manche der Pfade und auch die Schneisen der Wasserleitungen sind heute nur von Eingeweihten zu erkennen. Nach dieser herrlichen Frühjahrswanderung ließen sich die Wanderer im Café den Kuchen und Kaffee schmecken.
RR, WS




