„Ohne Archäologie geht es nicht.“ Wanderung im Lonetal mit Erläuterungen zur Tal- und Urgeschichte (UNESCO-Welterbe)

21.10.20226

Bei regnerischem Wetter fuhren 9 Personen ins Lonetal. Zuerst wurde der ehemalige Archäopark in Niederstotzingen – Stetten besichtigt, der nicht mehr begehbar ist. Die Gruppe wurde über die urgeschichtlichen Forschungsergebnisse des Lonetals informiert und die Historie des Archäoparks an der Fundhöhle „Vogelherd“ erläutert. Danach fuhren die Teilnehmer zum Schlössle in Rammingen-Lindenau, dem Ausgangspunkt der 7 km Rundwanderung durchs Lonetal. Mit Blick auf das Tal wurde an der Hohle Stein – Stadel – Höhle die geologische Geschichte des Lonetals erläutert und weiter Informationen zur Eiszeit-Kunst gegeben. Die Höhle ist der Fundplatz des „Löwenmenschen“, einer Mammut-Elfenbeinfigur eines Mischwesens, das vor ca. 40.000 Jahren in der Höhle hinterlassen und 1939 bei Grabungen gefunden wurde. Dieser Fund und andere Forschungsergebnisse führten 2017 dazu, den Teil des Lonetals mit 3 Höhlen (Bockstein, Vogelherd und Hohle Stein-Stadel) unter den Schutz als UNESCO-Welterbe zu stellen. Nach der Wanderung kehrte die Gruppe im Gasthaus Schlössle ein.

Georg Hiller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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