Mittwoch 23.9.2026
Wanderführerin Tatiana führte die 7 TeilnehmerInnen zu Beginn der Wandertour donauaufwärts durch weiträumiges Auwaldgebiet. Sie erklärte uns, dass diese Flächen als Hochwasser-Retentionsraum für die Donau dienen, die hier in einem Kanal verläuft. Bei Donau-Hochwasser füllen sich zunächst großflächig diese Auwälder vor Riedlingen und schützen so die Stadt.
Über den eleganten Karl-Wolf-Steg, der die Orte Altheim und Neufra auf direktem Weg verbindet, überquerten wir die Donau und wanderten auf der gegenüberliegenden Seite zurück nach Riedlingen, wo uns Tatiana die schöne Altstadt zeigte.
Zum Abschluss besuchten wir das private Feuerwehrmuseum, durch das wir vom Besitzer, Herrn Hübler, persönlich geführt wurden. Es befindet sich in einem der ältesten Gebäude der Stadt, das vom Besitzerehepaar fachkundig und sehr schön saniert und mit wertvoller Innenausstattung versehen wurde. Eine unglaubliche Vielzahl an großen und kleinen Exponaten zeigt die Geschichte des Brandschutzes vom späten Mittelalter bis ins vorige Jahrhundert . Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert, nicht nur für Feuerwehrmänner!
Zum Schluss wurden wir im Museums-Kaffeestüble von Frau Hübler mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen verwöhnt. Vor so viel Leidenschaft für eine gemeinnützige Sache kann man nur den Hut ziehen. Alle waren sich einig: Riedlingen ist einen Besuch wert. Gerburg Buck
Diese Bilder sind urheberrechtlich geschützt (Albverein, Ortsgruppe Blaubeuren)


