Besuch der Landesgartenschau in Ellwangen

Der letzte Ausflug der Frauengruppe führte nach Ellwangen zur Landesgartenschau. Trotz des heißen Wetters fanden sich 12 Frauen, die mit der Bahn anreisten. Zunächst ging‘s zur Blumenausstellung im Kreuzgang der Basilika St. Vitus. Alle Frauen waren überwältigt von dem Einfallsreichtum und der Schönheit der Blumengebinde und -gestecke. Auf dem Weg durch die Innenstadt zum Landesgartenschau-Gelände kehrte bereits die erste Kleingruppe zum Mittagessen ein. Die anderen gelangten über die Fußgängerbrücke zur Gartenschau und vesperten auf dem Gelände aus ihrem Rucksack oder kehrten zu Kaffee und Kuchen ein. Danach begaben sich die Frauen auf Entdeckertour. Der Brückenpark bot viele Sportmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Stadtpark lockte mit den herrlichen Blütenrabatten, einem Barfußpfad und einer Kneippanlage. Kinder konnten sich vor allem im Auenpark an den schönen Spielgeräten austoben, während die Erwachsenen sich im „Waldhaus“ angenehm kühlen konnten. An der renaturierten Jagst entlang führte ein Skulpturenpfad, auf der gegenüberliegenden Seite konnte man von einem Strand in die Jagst steigen und das kühle Nass genießen. Beim „Tanzboden“ im Auenwald trommelte der afrikanische Kulturverein und danach konnten die Besucher bei Line-Dance selbst aktiv werden. Der Nachmittag war viel zu kurz, um die vielen Angebote richtig aufnehmen zu können und am Ende waren alle froh, wieder im Zug nach Ulm zu sitzen. Dort hatte es allerdings einen Sturm und Unwetter gegeben, so dass die Frauen noch eine dreiviertel Stunde in Ulm warten mussten, bis ein umgestürzter Baum zwischen Söflingen und Herrlingen von den Schienen geräumt war. Danke liebe Lore für die tolle Organisation und den herrlichen Tag!

Silvia Klingenstein

Feierabendwanderung am Freitag, 17.07.2026

Feierabendwanderung – eine wundervolle Einstimmung auf das Wochenende

Zu zehnt sind wir zum Rusenschloss  gewandert. Am ersten Torbogen habe ich die Sage vom Ludmillenstein erzählt und oben auf dem Schloss die Sage vom gottlosen Ritter von Gerhausen und die Liebesgeschichte zwischen der Tochter des Grafen von Helfenstein und dem helfensteinischen Dienstmann Conrad.

Runter sind wir über den oberen Tugendpfad zur Kneippanlage. Gekneippt haben wir nicht, da das Kneippbecken sehr trübe war – Ursache hierfür  waren die Regenfälle vom Donnerstag und Freitag.

Bilder gibt es dieses mal leider keine, hier ist unsere Phantasie gefragt.

Die nächste Feierabendwanderung mache ich am 07.08.26, also erst in 3 Wochen. Beginn der Wanderung wird 19:00 Uhr sein.

Alex Ahm-Gabler

 

Höhlen und Felsen rund um Blaubeuren

Wegen der Hitze starteten 13 Wanderer schon um 9 Uhr zu dieser aussichtsreichen Wanderung. Am Bahnhof Blaubeuren gings los und dann gleich bergauf bis zur Kleinen Grotte, wo wir die Blumenkohlsinterung von einem Höhlenexperten erklärt bekamen. Auf abenteuerlichen Wegen unter den Kletterfelsen herum erreichten wir die Große Grotte, die bis zum 30. Juni jeden Jahres wegen der Brutzeit der Vögel gesperrt ist. Umso größer war die Begeisterung, sie auf unserer Wanderung anzuschauen und die Kletterer bei ihren Übungen zu beobachten. Nun ging es weiter bergauf zum Rusenschloss (auch Ruine Hohengerhausen genannt), wo wir den Rundumblick über den ganzen Talkessel genossen. Ein paar Meter weiter erreichten wir schon den Knoblauchfelsen, dessen Name an den wild wachsenden Knoblauch, der in dieser Landschaft vorkommt, erinnert. Über dem Talkessel wanderten wir weiter vorbei am Flugplatz Sonderbuch, wo wir im Flugplatzstüble unsere leeren Wasserflaschen auffüllen konnten, übers Landsitzle zum Blaufelsen. Dort blickten wir aus der anderen Richtung auf Blaubeuren und erklärten unseren auswärtigen Gästen, die Sehenswürdigkeiten. Dann ging es weiter zu den 3 Silbersandhöhlen, die selbst eingefleischte Blaubeurer noch nicht kannten. Sie liegen etwa 1,5km nordwestlich von Blaubeuren am Südhang oberhalb der B28 Richtung Suppingen. In den Höhlen wurde früher nach Dolomitsand („Silbersand“) gegraben, der zum Fegen verwendet wurde. Die Höhle 1 besitzt einen großen Vorplatz, der vor einem Deckeneinsturz wohl Teil der Höhle war. Die Höhle hat eine 13m lange Halle und dahinter einen 10m hohen Kamin, der bis zur Erdoberfläche führt. Die Höhle ist seit einigen Jahren durch ein Gitter verschlossen. Die Höhlen 2 und 3 sind viel kleiner, man spürt allerdings den Höhlenwind und kann Gänge in die Tiefe erahnen.

Nach diesem krönenden Abschluss wanderten wir auf der unteren Steige zurück nach Blaubeuren, wo wir uns über ein kaltes Getränk und Pizza, Pide oder Salate freuten.

Vielen Dank den tapferen Wanderern zwischen 14 und 83 Jahren, die die Strecke bei dieser Hitze bravourös gemeistert haben. Wir waren eine sehr nette Gruppe mit Gästen aus Ulm und Weiler.

 

Ulrike Müller, 12.07.2026